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Der Status Quo

Entscheidungsfreiheit ist wie ein Labyrinth, das man durchqueren muss, bevor man seine Wünsche erfüllen kann. Ein verdammt großes Labyrinth.

Es ist nicht schwer sich in diesem Irrgarten so zu verlaufen, dass der Ort an dem man es wieder verlässt ein ganz anderer ist, als beabsichtigt. Man erreicht also etwas ganz anderes, man kommt vielleicht sogar an einem Ort an, der noch weiter vom Ziel entfernt ist als der Ausgangspunkt.

Es ist deshalb nur verständlich dass Menschen eine Art Entscheidungsneurose entwickeln, die es für sie nahezu unmöglich macht sich für entweder Lebkuchen mit oder Lebkuchen ohne Füllung zu entscheiden…

Der Weg durch das Labyrinth erscheint also als ein Gang ins Ungewisse, kennt wenn man die richtige Route nicht, kennt man sein Ziel nicht. Weiß man allerdings wohin man geht, dann ist auch das Ziel immer in Sichtweite.

Um solchen Konfliktsituationen nun aus dem Weg zu gehen, vermeidet man das Labyrinth als solches. Aus Angst einen falschen Weg zu gehen um am Ende feststellen zu müssen, dass man nicht mehr am Ziel ankommen wird, verbleibt man, wo man ist.

Im Status Quo.

Irgendwie auch nicht befriedigend.

The Ones That Matter

The world is full of people who don’t care about you.

The world is full of people you don’t care about.

Yet there is those whom you do care about, who mean something to you(even if you don’t realize what exactly), those who you call friends. It is not always easy to make them understand that they are part of the world not indifferent to you, to make them understand, you’ll be there for them if they need you, even if they don’t know they do.

The hard part is, as always, doing the right thing, not being sure what is expected of you, not being sure what the right thing might be, not being sure if they even want your help, because at last, it is their life.

By thinking about this you realize that

the world is full of people you care about.

What now?

Die Erkenntnis

Ein Sommer, wie es noch keinen zweiten gab, liegt nun hinter mir. Unendlich weit hinter mir, so scheint es. Die Realität hat mich wieder eingeholt, mit all ihren Herausforderungen und Aufgaben, an denen es weder Mangel noch Bedarf gibt, steht sie mit mahnendem Finger neben mir und zeigt mir Tag für Tag auf, was mir fehlt und was ich nicht richtig mache.

Erst jetzt lerne ich wirklich zu schätzen und meine Mitabenteurer können mir nur zustimmen, welch Freiheit wir in den zwei Wochen im Wohnzimmer der Riesen genossen haben. Es war etwas, dass ich auch deutlich gemerkt habe, nachdem meine zweite große Tour, die Radtour an die Ostsee, vorbei war. Es ist dieser Gedanke, der einen jeden Tag zu neuen Höchstleistungen anspornen konnte, dass heute wieder ein Tag sein wird, an dem du dich wieder an deinen körperlichen Grenzen vorbei quälen musst. Dieses Gefühl, der scheinbar unendlichen Weite Schritt für Schritt ihre maßlose Vorherrschaft abzukaufen und sie dadurch gewissermaßen in ihrer natürlichen Überlegenheit gegenüber dem Menschen niederzuringen, dieses Gefühl des Erfolges lässt einen spüren, was es bedeutet ein Held zu sein.

Diese gleichsam simple als auch, ich möchte sagen, verwegene Art sich von einem Punkt zu anderen zu bewegen, schafft eine innere Erfüllung, die einfach bei alltäglichen Arbeiten, beim Lernen nicht unmittelbar sichtbar wird. Es ist wohl, so mussten wir feststellen, das Vermächtnis einer archaischen Epoche, die uns die Satisfaktion bringt, aus eigener Kraft zum Ziel gelangt zu sein, zu einem Ergebnis, zu einem Erfolg.

Und ich glaube dieser Triumph ist es, der uns immer an diese Phase heroischer Vollkommenheit erinnern und uns wieder und wieder dazu treiben wird den Kampf aufzunehmen, gegen uns und gegen die Unendlichkeit. Wer dieses Gefühl nicht kennt, wird es nicht verstehen.

Zu den größten Eigenarten der Menschen gehört ihr Hang sich von Zeit zu Zeit (oder regelmäßig) nahezu unerträglichen Extremen auszusetzen. Die Entdecker der Neuen Welt setzten sich wochenlangen Strapazen durch Hunger, Durst, Krankheiten und Wetter aus. Bergsteiger setzen sich so unglaublicher Kälte aus, dass sie jedes Mal, wenn sie ihre Schuhe ausziehen auch ihre Zehen einzeln heraus sammeln müssen. Dann gibt es noch Leute die zum Nordpol rennen müssen, irgendwelche Passagen durch Landengen finden wollen oder von einem Ozean zum anderen trampen.

Vergesst all dies! Ab morgen beginnt nämlich das größte Abenteuer der Menschheitsgeschichte, eine zweiwöchige Wanderung in das Wohnzimmer der Trolle nach Jotunheimen in Norwegen.

Danach wird die Expedition mich nach Prerow an der Ostsee führen, dieses mal mit einem Fahrrad als fahrbarer Untersatz.

In der betreffenden Zeit wird baqontrack eine kleine Sommerpause einlegen.

Von Schachtelsätzen

Schon wieder ist es viel zu lange her, seit dieser Blog zum letzten Mal mit frischen mehr oder minder sinnbefreiten Artikeln gefüllt wurde. Nun ist es wieder an der Zeit.

Es gehört ja schon seit langer Zeit zum Kanon der  (Deutsch-)Lehrer, dass Sätze, die schachtelartig aufgebaut sind und deshalb die Bezeichnung “Schachtelsätze” erhalten haben, zu vermeiden sind, da durch diese die Verständlichkeit des Textes, bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass Leser die Quintessenz des Satzes finden und verstehen können, stark abnimmt.

Nun gehört es allerdings auch schon seit langer Zeit zu meinem persönlichen Kanon und das lässt sich sicher auch auf meinem Blog nachvollziehen, dass Schachtelsätze gar nicht schlimm sind. Problematisch ist dabei nur an den richtigen Stellen bestimmte Satzzeichen zu setzen, um es dem Leser so einfacher zu machen im Satz eine Struktur und somit eine Logik erkennen zu können. Dies erfordert Mühe und Zeit.

Ich finde es deshalb ungerecht, dass die Erschaffung von Schachtelsatzsystemen im Leben nicht genügend anerkannt und honoriert wird.

Denkt mal drüber nach!

Es ist geschafft! Projekt “Endlich auch 18” ist vollendet. Ich möchte im Vornherein meinen Eltern danken, die all dies möglich gemacht haben, danach möchte ich meinen Freunden danken, die da waren und Spaß gehabt haben. Ich hoffe genau so viel Spaß wie ich, weil dann hat es sich definitiv gelohnt. Für alle.

Was genau sich während meines Grilltreffs abgespielt hat, bleibt intern. Aber nachdem 60% meiner Gäste gegangen sind, durfte ich noch die beiden kaputtesten nach Hause bringen, das war um 4:16 Uhr.

Ich habe dann betreffende Personen nach Hause gebracht und kontrolliert, dass sie zumindest in ihr Wohnhaus gingen, danach fühlte ich mich besser. Es war übrigens schon relativ hell um 4:16 Uhr.

Als ich dann alle abgeliefert hatte, hab ich mich wieder auf den Weg nach Hause gemacht, wie immer war die M13 grade weg. Und wie immer, war auch die M5 grade weggefahren. Um pünktlich 4:46 Uhr schalteten sich auch die Straßenlaternen aus.

Also beschloss ich vom Hohenschönhauser Tor aus nach Hause zu joggen, das habe ich dann auch getan, das Schöne ist, wenn man einmal über einen bestimmen Punkt in der K-Wolf Str. ist, geht es nur noch bergab und da sah ich zum Horizont, wo langsam Blau zu hellrot wurde… Hätte ich den Cooper heute morgen wiederholen können, ich hätte 15 Punkte bekommen, es war fast zum Lachen. Mit “Fly Me To The Moon” kam ich zuhause an, wo ich noch alles aufräumte und beschloss diesen Artikel zu schreiben.

Jetzt geh ich erstmal Zähneputzen.

Achso, Dank geht auch und vor allem an Petrus.

Guten Tag!

Da hab ich gelacht.

Klick hier!

Da musste ich lachen.

Wie heute auf allen Nachrichtenkanälen zu hören und zu sehen war, hat die Schweinegrippe Europa erreicht!!! Zwar habe ich vor dem heutigen Tage noch rein gar nichts von dieser neuen Jahrhundertepidemie gehört, doch sie scheint ganz plötzlich eine Riesengefahr für mich und alle anderen Weltbürger geworden zu sein.

Mir ist durchaus klar, dass man mit solch Krankheiten nicht spaßen sollte, mit schrecken erinnere ich mich an die Zeiten von Vogelgrippe und BSE (Was auf Englisch übrigens „Mad Cow Disease“ heißt). Gut, eigentlich erinnere ich mich an BSE nicht mehr, aber was solls.

Der Erreger der  Schweinegrippe, die so etwas wie die Weiterentwicklung der Vogelgrippe darstellt, wird mit der treffenden Abkürzung H1N1 bezeichnet, warum hieß der von der Vogelgrippe H5N1, ich finde es falsch den Namen der Weiterentwicklung mit einer kleineren Zahl zu versehen, als den der Ausgangsstufe.

Eigentlich handelt es sich ja nichtmal um eine Weiterentwicklung, sondern sogar um eine Fusion! Und zwar zwischen dem Vogelgrippevirus und dem Influenzavirus, das ursprünglich nur für Menschen konzipiert wurde. Dieser unglücklichen Fügung haben wir es zu verdanken, dass sowohl Schweine als auch Menschen infiziert werden können!

Wahrscheinlich handelt es sich um eine Verschwörung der islamischen Welt, die ja keine Schweine essen und diese deshalb auch nicht verzehren und ergo keinen Schaden davon tragen, wenn plötzlich alle Schweine tot sind.

Naja, ich als ängstlicher, vollkommen paranoider Hypochonder muss mich schützen, bald gehören Mundschutz und Handschuhe zu meinen ständigen Begleitern. Und damit ich auch bescheid weiß, wo die Schweinegrippe grad ist, hab ich mir einen Schweinegrippeliveticker geholt, der mich auf dem Laufenden hält.

Schweinegrippe-Liveticker!!!

Radio Rock Revolution!

„Radio Rock Revolution“ ist ein Film, der große Musik mit großen Bildern verbindet. Der Englische Titel des Films ist übrigens „The Boat That Rocks“.

Der Film spielt in der Mitte der 60er Jahre, der erfolgreichsten Zeit für britische Rock&Pop Bands wie die Beatles oder die Rolling Stones. Dumm nur, dass alle Radiostationen im Land staatlich konservativ verwaltet werden. Doch eine Gruppe unerschrockener Männer hat es sich zur Aufgabe gemacht den RocknRoll rund um die Uhr zu senden. Von einer, auf einem Schiff eingerichteten Radiostation. Einem hitlerartigen britischer Minister ist dies ein Dorn im Auge, er will das Boot illegal machen. Doch durch die Unterstützung der Massen wird Radio Rock Revolution gerettet, vor dem Wasser und dem Gesetz…

The Boat that Rocked ist ein großartiger Film über Freundschaft und das Leben für einen Traum. Einfach ein Film, der gute Laune macht, mit nettem (und teilweise doch recht krankem) Humor unterhält der Film. Mehr nicht, aber es muss ja nicht jeder Film tief sein.

Klare Sache, die DVD werd ich mir kaufen.

Bündig & Kurz

Wie ich leider schon häufig gemerkt habe, gibt es viel zu viele gute Bücher um alle davon lesen zu können, ebenso verhält es sich mit Filmen, die man nicht alle gesehen haben kann oder Eissorten, die man nicht alle gegessen haben kann…gut, schlechtes Beispiel.

Aber für die Filme habe ich nun eine Abhilfe gefunden! Eine Seite mit Zusammenfassungen von Filmen in einem einzigen (!) Satz. Zwar auf Englisch, aber wenn man das beherrscht, wird man nach der Lektüre der Zusammenfassungen endlich mitreden können, wo man vorher nichts sagen konnte.

Filme werden auf ihre Kernhandlung geschrumpft und damit eindeutig zusammengefasst.

Mein persönlicher Lieblingsfilm „Der Herr der Ringe“

LORD OF THE RINGS: Midget destroys stolen property.

Oder ein anderer Film, der ein monumentales Ereignis der Geschichte zeigt:

300: Gays kill blacks.

Charlie und die Schokoladenfabrik, ein Film, den ich nie gesehen habe, wird super zusammengefasst:

CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY: Deranged pedophile big-business industrialist tortures and mutilates young children.

Deliverance, einen Film, den wir in Englisch geguckt haben, auf den Punkt gebracht.

DELIVERANCE: Tourists experience local hospitality.

Die komplette Liste kann man hier finden. Viel Spaß.

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